Stellen- und Bewerberverwaltung
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Stellenbeschreibung

Kennziffer: S637870

Freie Mitarbeit

Im Rahmen unserer Projektarbeit „JUSTiQ – Jugend stärken im Quartier“ beraten und unterstützen wir sozialpädagogisch Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in allen Lebensfragen. Unsere Zielgruppe sind sozialbenachteiligte Jugendliche, insbesondere schuldistanzierte Jugendliche, die wir in ihrer Integration in die Gesellschaft unterstützen.
Hierzu bieten wir u.a. auch Mikroprojekte an, wo es um Gruppenmaßnahmen geht, die insbesondere die sozialen Kompetenzen wie
wie Team- und Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation bei dem einzelnen Jugendlichen fördern.

Für die Umsetzung unserer Mikroprojekte suchen wir nun Freiberufler/innen, die gerne ein oder mehrere Mikroprojekte umsetzen möchten.
Im Anhang erhalten Sie detaillierte Informationen zu unseren Mikroprojekten.

Bei weiteren Rückfragen können Sie sich gerne an, Herrn Dieter Jentzsch wenden.






Aufruf zum Teilnahmewettbewerb



Mikroprojekte zu den Themen Klima und Umwelt
im Rahmen des ESF-Modellprogrammes „JUGEND STÄRKEN im Quartier“
2. Förderphase 2019 bis 2022



Mit dem ressortübergreifendem ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, gefördert
durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds,
sollen im Zeitraum 2020 bis 2022 Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen
Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf
entwickelt werden. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten der „Sozialen Stadt“ und vergleichbaren
sozialen Brennpunkten. Die Landeshauptstadt Potsdam konzentriert ihre Aktivitäten auf die
städtischen Räume Am Stern/Drewitz und Am Schlaatz.
Die Landeshauptstadt Potsdam setzt das Programm in 3 Bausteinen um:
 Case Management
 Jugend-Info-Point
 Mikroprojekte
Für die Umsetzung des Bausteines „Mikroprojekte“ sucht die Landeshauptstadt Potsdam für den
Zeitraum 2019 bis 2022 interessierte Natürliche Personen und fordert sie auf, sich mit
Projektskizzen am Wettbewerb zu beteiligen. Juristische Personen des öffentlichen Rechts sind von
der Teilnahme ausgeschlossen.
In einer zweiten Phase werden im Rahmen einer Beschränkten Ausschreibung die Umsetzung der
Mikroprojekte vergeben, welche sich auf Themen des Klimaschutzes und der Verbesserung der
Umwelt orientieren. Im Kern sollen die Mikroprojekte den Fokus legen auf folgende Zielstellungen:
 Klimawandel
 Naturraum
 Nachhaltiger Konsum
 Nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen
 Urban Gardening
 Upcycling
 Kiezkochbuch
 Food Sharing
Mikroprojekte im Rahmen des ESF-Modellprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ sind:
 Gruppenmaßnahmen, welche die sozialen Kompetenzen der jungen Menschen fördern
sollen.
 Projekte, welche dem Motivations- und Vertrauensaufbau sowie der Stärkung der
Kompetenzen und der Persönlichkeit dienen, um den jungen Menschen den Einstieg in
berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung und Arbeit zu erleichtern.
 Mikroprojekte richten sich an junge Menschen, deren Förder- oder Hauptschulabschluss
durch schulabsentes Verhalten gefährdet ist.
 Durch die Mikroprojekte soll ein Mehrwert für die städtischen Räume (Wohnumfeld,
öffentlicher Raum, soziales Miteinander im Stadtteil) geschaffen werden.


 Es können zivilgesellschaftliche Akteure aus der Region eingebunden werden.
 Junge Menschen werden, soweit wie möglich, an der Entwicklung von Projektideen beteiligt.
Die Mikroprojekte sind inhaltlich im Wesentlichen auszurichten auf die folgenden Ziele:
 Vermittlung spezifischer technischer oder medialer Fertigkeiten (z. B. Handwerkliches,
Computerkenntnisse, Sprache verbessern, Materialien und Techniken kennenlernen),
 Berufsorientierung (z. B. Berufe kennenlernen, Praktika vermitteln, Wünsche klären),
 Bewerbungshilfen (z. B. Bewerbungsgespräche trainieren, Berufs- oder Bewerbungsmappen
erstellen, Lebenslauf schreiben),
 Förderung der Motivation und persönlicher Kompetenzen (z. B. Steigerung des
Selbstwertgefühls, des Selbstvertrauens, Kennenlernen von Stärken und Schwächen).
Gefördert wird hierfür sozialpädagogisches und fachliches Personal inklusive einer
Sachkostenpauschale längstens bis zum 30.06.2022.
Natürliche Personen können bis zum 30.11.2019 ihre Projektskizze bei der Landeshauptstadt
Potsdam, Bereich Arbeit und Integration, ausschließlich per E-Mail an
Arbeit-Integration@Rathaus.Potsdam.de, bis 12:00 Uhr mittags einreichen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://vv.potsdam.de/vv/produkte/173010100000014066.php?organisationUnit=173010100000007
949.
Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache einzureichen.
Bitte beachten Sie noch folgende Hinweise:
 Bitte orientieren Sie sich an folgende Zielgruppen für Ihre Projektskizze:
- Schulabbrecher und Schulabbrecherinnen sowie schulabsente junge Menschen
- junge Menschen, die einen einjährigen Bildungsgang zum Erwerb beruflicher
Grundbildung und gleichgestellten Abschlüssen (Sek I) anstreben
- junge Menschen in Ausbildung, die kurz vor dem Abbruch stehen
- junge Menschen, die sich weder in Ausbildung, berufsbereitenden Bildungsmaßnahmen
oder Arbeit befinden
- junge Ausbildungs- und Maßnahmeabbrecher/-innen ohne Abschlussperspektive
- junge neuzugewanderte Menschen vorwiegend aus Mittel-/Osteuropa mit besonderem
Integrationsbedarf
Für eine spätere Gewinnung von Jugendlichen für das Mikroprojekt im Falle einer
Zuschlagserteilung im Rahmen des Beschränkten Ausschreibungsverfahren stehen Ihnen
die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bereiches Arbeit und Integration im Case
Management und im Jugend-Info-Point helfend zur Seite.
 Dokumentation:
Die Dokumentation für jeden am Projekt teilnehmenden Jugendlichen erfolgt über die
elektronische Fallakte „WASKIQ“. Diese wird vom Zuwendungsgeber kostenfrei zur
Verfügung gestellt. Die elektronische Fallakte erfasst sogenannte Kern- und weitere
Indikatoren. Es ist Aufgabe der für die Projektdurchführung beauftragten Natürlichen Person,
diese Fallakte zu pflegen und die entsprechenden Indikatoren der Teilnehmenden zu
erheben. Schulungen für die Benutzer/-innen der Fallakte werden auch kostenfrei vom
Auftraggeber durchgeführt. Die Vorlagen werden mit Abschluss des Honorarvertrages vom
Auftraggeber übergeben.


 Restkostenpauschale:
Alle Restausgaben, wie z. B. Sachausgaben, werden durch die Pauschale abgegolten. Für
die Abrechnung dieser sind keine Belege vorzulegen.
Die Bewertung der Vorschläge für Mikroprojekte erfolgt anhand nachfolgenden Kriterien:
 Ziel des Vorhabens (25%)
 Zielerreichung, Arbeitsschritte (33%)
 Ergebnisse und Dokumentation (25%)
 Gesamtausgaben, Fördersumme, ggf. Eigenanteil, Wirtschaftlichkeit (17%)
 Beitrag zu den ESF-Grundsätzen:
o Umwelt- und Ressourcenschutz: umweltneutral
o Gleichstellung: relevant
o Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung: relevant.



Aus Gründen der Vorteilsgewährung sehen wir von einer Beantwortung inhaltlicher Fragen
bezüglich Ihren Projektskizzen ab. Sofern Sie Fragen zur Ausschreibung und den aufgeführten
Kriterien haben, senden Sie uns diese bitte per Mail an
Arbeit-Integration@Rathaus.Potsdam.de
zu.